U-Bahn Passerelle

Die Fußgängerpassage zur U-Bahn

Platzband über der A40

3D Visualisierung

Die neue Anzeigetafel

DB Service Point

Neue Rolltreppengestaltung

Treppenaufgang zum Bahnsteig

Das Reisezentrum

Bahnhofsvorplatz mit Blick in Richtung City

3D Visualisierung

Neuer Südpavillion

3D Visualisierung

Außenansicht bei Nacht

Essener Hauptbahnhof:
Geschichte und Bedeutung

Historischer Verkehrsknotenpunkt

Im Jahr 1862 wurde, mit der Inbetriebnahme eines neuen Teilstücks der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn-Gesellschaft zwischen Bochum und Mülheim, der neue Essener Hauptbahnhof eröffnet.

Damit lief er dem Bahnhof-Altenessen, der als erster Essener Bahnhof durch die Köln-Mindener Eisenbahn in Betrieb genommenen worden war, den Rang ab. Schnell entwickelte er sich zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt und wurde im Jahr 1902 durch ein repräsentativeres Gebäude des Architekten Fritz Klingholz ersetzt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude durch Bomabardierungen erheblich beschädigt und konnte nicht mehr wiederhergestellt werden. In den 50er Jahren wurde es dann durch einen schlichten aber innovativen und bis heute funktional vorbildlichen Neubau mit drei Ebenen ersetzt.

Mit der wachsenden Ruhrmetropole ist auch der Hauptbahnhof stetig weiter gewachsen. Im Laufe der Jahrzehnte ist er daher immer wieder umgebaut
und dabei erweitert worden.

Gefragter Großbahnhof - heute und in Zukunft

Heute hat sich der Bahnhof mit rund 150.000 Fahrgästen pro Tag zu einem
der wichtigsten regionalen und überregionalen Verkehrsstandorte in ganz Deutschland entwickelt.

Der Essener Hauptbahnhof gilt als Beispiel für eine gelungene städtebauliche Integration eines Großbahnhofs, besonders durch die Einbindung und
Anbindung an die angrenzenden Stadtteile. Das Empfangsgebäude verbindet beide Himmelsrichtungen miteinander: die Essener Innenstadt mit der Einkaufspassage im Norden mit den Business- und Dienstleistungsstandorten sowie den Kulturstätten Philharmonie und Flokwang Museum im Süden.